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Corona-Krise: Staat ohne Steuern: Was können wir uns noch leisten?
Die Corona-Pandemie reißt gigantische Löcher in den Haushalt von Bund und Ländern in Deutschland. Bis zu 100 Milliarden Euro Steuereinnahmen dürften allein dieses Jahr fehlen, und das bei wachsenden Ausgaben. Während der Staat immer neue Maßnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft und der Sozialsystem schultern muss, fallen die Steuereinnahmen ins Bodenlose. Und auch die Kommunen trifft die Corona-Krise mit Wucht. Deutschlands Kämmerern gehen davon aus, dass die Corona-Krise die Gemeinden härter treffen wird, als die Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 und fordern einen Rettungsschirm. Viele Firmen haben Steuerstundungen beantragt. Außerdem steigen die Sozialausgaben, je mehr Menschen kurzarbeiten oder arbeitslos sind. Rettungsschirm über alles und jeden? Zwar versucht Finanzminister Olaf Scholz dagegenzuhalten, doch auch er muss einräumen, dass wohl die schwerste Rezession der Nachkriegszeit auf das Land zurollt. Es ist absehbar, dass die bisher geplante Neuverschuldung im Bundeshaushalt nicht ausreichen wird, um die Folgen der Pandemie abzufangen. Außerdem wird der Staat die Lufthansa retten müssen, deren Flotte seit Wochen am Boden bleiben muss. Und auch für die deutsche Bahn plant der Bund Milliardenhilfen. Zudem erwarten die Gastronomie und weitere Branchen neue Rettungsschirme des Bundes. Ist die Grundrente überhaupt noch finanzierbar? Die Corona-Pandemie zeigt uns, wie verletzlich wir sind. Werden wir uns den Sozialstaat, um den uns viele Länder beneiden und der in der Krise vieles abgefangen hat, zukünftig noch leisten können? Ist die Grundrente, eine Forderung der SPD, über die seit Jahren gestritten wird, überhaupt noch finanzierbar? Arbeitsminister Heil hält daran fest. Man könne die Heldinnen und Helden des Alltags wie Pflegekräfte nicht feiern und dann noch nicht einmal bereit sein, kleine Renten aufzubessern. Sind die Staatshilfen von heute die Steuererhöhungen von morgen? Wer wird die Schulden zahlen? Wird der Staat seine Anleihen an ökologische Auflagen knüpfen und so einen wirtschaftlichen Neustart auf den Weg bringen? Sind die angeschlagenen Unternehmen überhaupt in der Lage das umzusetzen? Sollten Autobauer jetzt Staatshilfen bekommen? Wie ließe sich das mit der Klimafrage verknüpfen? Jörg Schönenborn diskutiert mit: – Gabor Steingart (Autor „Morning Briefing") – Ulrike Herrmann (taz) – Beat Balzli (Chefredakteur Wirtschaftswoche) – Birgit Marschall (Rheinische Post)
Bestimmte Goldminenaktien müssen Sie im Depot haben
Kürzlich hat sich ein bekannter sogenannter Verbraucherschützer in einem deutschen Wochenmagazin sehr deutlich gegen den Kauf von Gold ausgesprochen. Die Argumente, die er vorbringt, verdienen es nicht, hier wiederholt zu werden. Sein Fazit genügt, in dem er schreibt, „dass das kurzfristige Anlegen in Gold spekulativ ist, und dass ein Werterhalt keinesfalls garantiert ist.“ Nun gilt die erste dieser Feststellungen allerdings auch für Aktien, Anleihen, Immobilien und die meisten anderen Geldanlagen. Und die wenigen Ausnahmen, die kurzfristig nicht spekulativ sind, wie Sparbücher oder kurzfristige Bundesanleihen, werden durch die Nullzinspolitik der Zentralbank ganz bewusst unattraktiv gemacht.       Mit Gold schützen Sie sich       Die zweite dieser beiden Feststellungen, also dass ein Werterhalt keinesfalls garantiert sei, gilt ebenfalls für fast alle Geldanlagen, ausdrücklich auch für Sparbücher und kurzlaufende Bundesanleihen. Bei diesen Beiden sorgt die Geldentwertung sogar dafür, dass garantiert kein Werterhalt stattfindet, sondern das Ersparte aktuell tagtäglich an Kaufkraft verliert. Es sind die Edelmetalle, die hier langfristig eine rühmliche Ausnahme bilden. In der langen Geschichte des Geldes, die man als eine Abfolge von überwiegend staatlichem Lug und Trug erzählen kann, boten Gold und Silber den besten Schutz gegen die unseriösen geldpolitischen Machenschaften von Regierungen. Genau das ist der entscheidende Punkt: Mit Gold schützen Sie sich vor dem geld- und staatsschuldenpolitischen Versagen von Regierungen und Zentralbanken.  Staatsverschuldung und Geldentwertung    Alle großen Inflationen gingen mit einer hohen und zunehmenden Staatsverschuldung einher, die überwiegend von Zentralbanken finanziert wurde. Das zeigt die Finanzgeschichte. Genau diese Politik wird weltweit schon seit Jahren betrieben, und jetzt sogar in einem Ausmaß, das es in Friedenszeiten noch nie gegeben hat.  Vor diesem Hintergrund erscheint es mir überaus vernünftig, sich mit Gold vor den Folgen dieser Politik zu schützen – wohl wissend, dass es im Leben außer dem Tod und der Steuer keine Garantien gibt.       Starke Kaufsignale bei 4 Goldminenaktien       Vor zwei Wochen hatte ich Sie hier darauf aufmerksam gemacht, dass sich bei ausgewählten Goldminenaktien eine sehr wichtige Entscheidung anbahnt. Diese Entscheidung ist inzwischen gefallen, indem starke Kaufsignale gegeben wurden. Im großen Bild der Goldhausse ist das lediglich eine weitere Bestätigung meiner sehr bullishen Prognosen. Deshalb empfehle ich meinen Lesern in der gerade erschienenen Krisensicher Investieren-Ausgabe auch gleich 4 neue Goldminen-Aktien, die Ihnen viel Freude bereiten werden. Schützen und vermehren Sie Ihr Geld, indem Sie sich auf höchstem Niveau informieren – Jetzt meinen Börsenbrief Krisensicher Investieren 30 Tage kostenlos testen. Ihr       Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren